3. Spieltag 16/17 - SV Pastow II vs. UFC I 1:3 Auswärtssieg (1:2)

Ein verdienter Sieg nach unglücklichem Beginn. Bei leichtem Nieselregen und etwas aufgeweichtem Geläuf, das trotzdem in einem guten Zustand war, spielte die 1. Mannschaft des UFC gegen die Reserve des SV Pastow engagiert auf und belohnte sich entsprechend.

Aber erst einmal der Reihe nach. Die vermeintlich ersatzgeschwächte UFC-Auswahl konnte dann doch noch eine souveräne Mannschaft aufstellen, die auch von der Bank mit Goronzy und Hahn noch 2 Hochkaräter zu bieten hatte. Neu in der ersten 11 waren Reiche (OM), Tim Bredtmann (RM), die aus dem Urlaub zurückgekehrten Schulz (LV) und Schramm (DM) sowie Wienecke (IV), der seit langem Mal wieder in der IV mit Stelzle zusammenspielte. Letzter führte die Mannschaft aufs Feld und sah, wie sich vor allem über die linke Seite mit LV Schulz und LM Hamann schon 2 sehr gute Chancen erarbeitet wurden. Doch es kam anders: bei einem Angriff des Gegners nach Diagonalball nach links und der darauffolgenden flachen Flanke in den Strafraum, machte Stelzle den Fuß nicht fest genug und bugsierte beim Klärungsversuch das runde Leder unhaltbar für Seegebrecht ins eigene Tor. Ein eigentlich ungefährlicher Angriff, bei dem alle Gegenspieler gut gedeckt waren, führte so zur äußerst glücklichen Führung von Pastow (8. Min.). Doch der UFC ließ sich davon nicht entmutigen und zeigte Moral und Willen, denn schon nach 7 weiteren Minuten machte Stelzle seinen Patzer wieder gut und netzte aus kurzer Distanz  nach scharf getretener Ecke von rechts durch Hamann per Kopf unhaltbar ein – 1:1 (14. Minute). Weitere gute Chancen über beide Seiten wurden herausgespielt, wobei vor allem der Schnelligkeitsvorteil mit dem direkten Spiel der Außenverteidiger und den Flügelspielern sehr gut funktionierte. Ein scharf getretener Freistoß von Reiche konnte nur nach vorne abgewehrt werden, wonach Hamann eigentlich das Tor machen müsste, dessen Schuss aber doch noch abgeblockt werden konnte. Hinzu kamen immer wieder eingestreute Schnittstellenpässe von Wiethölter und Reiche, wobei letzterer durch einen wunderschönen Lupfer den Stürmer Reimer bediente, der leider zu hastig abschloss. Die beiden 6er (Wiethölter und Schramm) standen sehr gut und die Mannschaft verschob sich gemeinsam gegen Ball und Gegner und konnte so immer wieder nach Balleroberung schnell nach vorne Spielen, wo die gegnerische Abwehr scheinbar nicht richtig zu stehen wusste und einige Räume offenbarte. Es folgte ein weiterer wunderschöner Abschluss von Reimer, dem leider vom Lattenkreuz das Tor verwehrt blieb. Auch der Nachschuss von Wiethölter war zwar schön anzusehen, aber ging letzten Endes doch neben das Tor. Kurz vor der Halbzeit kam der UFC dann noch zu einem aussichtsreichen Freistoß, den Hamann nun endlich wunderschön „wie an einer Schnur gezogen“ (Zitat Reiche) in den linken Winkel einnetzte. So ging es mit der sehr verdienten 1:2 Führung in der Halbzeit. Der Trainer war zufrieden und versuchte die Gemüter etwas zu beruhigen, da es doch offensichtlich war, dass die Pastower immer ärgerlicher und unzufriedener wurden und mit fortschreitendem Spiel noch härter spielten.

Auch in der 2. Halbzeit war der UFC die klar überlegene Mannschaft. Seegebrecht kam in der 2. Hälfte 2x herausgelaufen und konnte so die Situationen entschärfen, aber ansonsten stand die Abwehr gemeinsam mit den zurückeilenden Mittelfeldspielern sicher und es boten sich keine nennenswerten Chancen für die Gastgeber. Die Gäste Hingegen zeigten, was sie in der Offensive zu bieten haben und setzen mit geschickten Pässen aus der Mitte die Hinterreihe außer Gefecht. Die erwähnte Starke Bank wurde genutzt und man sah, wie agil und geschickt sich Goronzy im Zusammenspiel nach vorne arbeiten konnte. Lediglich der Abschluss war zu bemängeln. Bei insgesamt bestimmt mehr als 5 Großchancen aus dem Spiel heraus wurde kein Tor erzielt. So ist es dann doch noch erfreulich, dass der antrittstarke Thomas Reimer, der wohlgemerkt nahezu jeden Zweikampf gegen seine Abwehrspieler gewann, seinen Einsatz belohnen konnte und nach Freistoß durch Hamann zum verdienten 1:3 Endstand (64. Minute) einköpfen konnte. Hahn kam in der 84. Minute noch zum Einsatz und konnte sein Tentakel-Genie für ein paar Minuten aufblitzen lassen.

 

Ein schönes, wenn auch hart umkämpftes Spiel (siehe gebrochener kleiner Zeh von Max Schramm, der trotzdem bis zum Ende durchspielte) mit verdientem Ergebnis. Player of the Match war Niclas Hamann mit 1 Tor, 2 Vorlagen und einer wunderbaren Szene an der gegnerischen Eckfahne, an der er sich gegen 3 Gegenspieler durchsetzen kann, dabei 3x hintereinander seine Gegenspieler tunnelt und dann flanken kann – war toll mit anzusehen.

Tore: 

1:0 Jan Rudlaff, 8. Minute - Eigentor durch Stelzle
1:1 Fabian Stelzle 14. Minute 
1:2 Niclas Hamann 39. Minute
1:3 Thomas Reimer 64. Minute

 

 
     
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