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5. Spieltag 16/17 - UFC I vs. SG FiKo Rostock 5:1 Heimsieg (3:0)

Licht und Schatten im Spiel am Waldessaum. Durch spielerisch bärenstarke 70 Minuten mit zurückgekehrter Abschlussstärke macht der UFC die fahrigen letzten 20 Minuten, in denen FiKo erfolgreich auf ein eigenes Tor drängte, vergessen.

 

Das Spiel begann mit einem Kuriosum. Da der gesetzte Außenverteidiger Ronny Schulz um 12:57 erst am Waldessaum eintraf, ließ der Coach den flinken Ballkünstler ganze 5 Minuten Zeit, sich umzuziehen und sich zu dehnen, bevor er dann dem Rest der zu 10. Aufgelaufenen Kameraden hinzueilte.

Es dauerte dann auch nicht lange, bis es das erste Mal im Tor des „Fischereikombinats“ klingelte. Ein schön herausgespielter Angriff über die rechte Seite endete mit einer Hereingabe von der Grundlinie durch Freede, der den geschickt gelaufenen Herber zwischen 5m und 11m anspielte. Dieser hatte keine Mühe den Ball flach ins lange Eck direkt zu verwandeln (10. Minute). Innerhalb der nächsten Viertelstunde wurden sich weitere Chancen herausgespielt, doch es war dann ein langer Ball aus der Innenverteidigung in die Sturmspitze, in der Herber wunderbar per Kopf den Ball zu Reimer in den Lauf weiterleitete. Dieser nahm den Ball in vollem Tempo mit und vollendete zum 2:0 (25. Minute). Keine 6 Minuten später traf Reimer erneut. Nach einem strammen flachen Traumpass von Wiethölter in die Schnittstelle auf Herber, legte dieser zurück auf Reimer, der auch hier seine Klasse bewies. Eigentlich hätte er kurze Zeit später schon seinen Hattrick schnüren müssen, doch zu viele Optionen, ließen ihn seine Kaltschnäuzigkeit kurzzeitig für einen Moment ausblenden und anstatt abzuschließen, versuchte er erst den Ball am Torwart vorbeizulegen, dann Mike anzuspielen, um dann vom Verteidiger abgelaufen zu werden. Mit einem hochverdienten 3:0 ging es in die Pause. Bis hierhin ist lobenswert zu erwähnen, dass alle Arminen gewillt waren, sich spielerisch vors gegnerische Tor zu spielen und dabei auch die nötige Geduld an den Tag legten, einen Angriff nicht zu erzwingen, sondern sich auch Mal dazu entschieden, den Angriff über hinten neu aufzubauen.

Das sollte auch noch 25 weitere Minuten so weitergehen. Jedoch war es dieses Mal ein Kontertor, das das 4:0 bescherte. Ein am eigenen 16er gewonnener Ball wurde von Stelzle bis 20m vor der Mittellinie getrieben, dem spritzigen Herber in den Lauf gepasst. Dessen Übersicht war so gut, dass er das Tempo etwas herausnahm, um Reimer und den nacheilenden Stelzle aufschließen zu lassen und letzterem den Ball unausweichlich in den Fuß zu spielen. Der Innenverteidiger nahm den Ball glücklich mit und schloss mit dem linken Fuß aus halblinker Position ins lange Eck ab (63. Minute). Weitere 5 Minuten später schnürte Reimer den 2. Pflichtspielhattrick der Saison (1. war ihm in der ersten Pokalrunde gelungen). Der Mittlerweile für Tim Bredtmann eingewechselte Eric Lange tänzelte mit 2 Übersteigern am linken Strafraumrand seinen Gegenspieler aus, flankte und erreichte mit seiner abgefälschten Hereingabe den goldrichtig stehenden Stürmer, der seinen Torriecher zur Schau stellte (68. Minute). Doch in der Folge ließ der UFC nach und FiKo suchte nach dem 5:0 sein Heil in der Offensive. Abstände zwischen den Ketten wurden nicht mehr kleingehalten, Zuteilungen nicht konsequent berücksichtigt und so kam es, dass ein eigentlich schon entschärfter Ball von Herber zu Hantusch geleitet wurde, der sofort unter Druck gesetzt wurde. Andrei Alexandrescu belohnte sich fürs frühe Pressen und schloss eiskalt zum 5:1 Anschlusstreffer ab (77. Minute). Es waren nun noch einige Minuten zu spielen und es wurde leider immer wieder gefährlich, wenn die Arminen sich selbst in die Bredouille brachten. So wurden einige Bälle aus der Mitte zur Innenverteidigung gespielt, ohne dass sich vergewissert wurde, dass dort auch lediglich der eigene Mitspieler war. So konnte sich aber auch Seegebrecht einmal auszeichnen, der aus 8 Metern einen knallharten Schuss aus halblinker Position mit breiter Brust parierte. Alles in allem ein gutes Spiel der Arminen, die jedoch mit zunehmender Spieldauer abbauten und den lauernden Gegner durch eigene Fehler ins Spiel und zu Chancen brachten.

 

Tore:

1:0 Mike Herber 10. Minute (Vorlage Freede)
2:0 Thomas Reimer 25. Minute (Vorlage Herber)
3:0 Thomas Reimer 31. Minute (Vorlage Herber)
4:0 Fabian Stelzle 63. Minute (Vorlage Herber)
5:0 Thomas Reimer 68. Minute (Vorlage Lange)
5:1 Andrei Alexandrescu 77. Minute

 

 
     
     
 

4. Spieltag 16/17 - FC Rostock United vs. UFC I 3:1 Auswärtsniederlage (1:1)

Nach dem gelungenen Saisonstart mit 7 Punkten aus den ersten drei Spielen, wollte der UFC seine gute Frühform auch am vierten Spieltag gegen seinen „Lieblingsgegner“, den FC Rostock United, bestätigen und mit einem Auswärtssieg den Anschluss zur Tabellenspitze halten.

Obwohl Armina-Coach Podhola seine Elf im Vergleich zum Erfolg in Pastow auf vier Positionen verändern musste, präsentierte sich der UFC von Anfang an hellwach und übernahm nach kurzen Abtasten beider Mannschaft langsam das Kommando. Zwischen der 10. und 30. Spielminute erspielte man sich neben der optischen Überlegenheit auch eine Reihe aussichtsreicher Torchancen. Den Anfang machte unser Spielmacher Henry Jungblut, der erst mit einem Distanzschuss am Torhüter scheiterte und wenig später eine scharfe Hereingabe von rechts nicht mehr richtig erreichte und das Tornetz leider nur von Aussen zum Schwingen brachte. Die bis dato größte Chance zur Führung bot sich Mitte der ersten Halbzeit für UFC-Angreifer Thomas Reimer. Bei einem Kopfball aus der Nahdistanz bekam unser Neuzugang nicht mehr richtig Druck hinter den Ball und traf nur die Latte. Mit seiner zweiten Torchance machte er es aber besser und besorgte die verdiente Führung für den UFC Arminia in der 30. Spielminute. Nach einem Steilpass von Niclas Hamann tauchte Reimer frei vor dem gegnerischen Kasten auf, behielt die Nerven und traf zum 1:0. United fiel in dieser Phase des Spiels nicht viel ein. Immer wieder versuchte die Heimmannschaft mit langen Diagonalbällen in den Rücken unserer Viererkette zu kommen, fand allerdings kaum Zugang in unseren Strafraum und wurde immer wieder von unserer Hintermannschaft gestoppt. In der 35. Minute gelang United der erste gelungene Angriff, der den Spielverlauf auch prompt auf den Kopf stellte. Nach einer kurzen Passfolge über unsere rechte Abwehrseite fand United-Stürmer Fleischer einmal die Schnittstelle in unserer Abwehr und traf zum 1:1. In der Folge ließ sich der UFC auch etwas überraschend das Zepter aus der Hand nehmen und kam auch bis zur Pause nicht mehr richtig ins Spiel. Weil uns in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit auch etwas die Körpersprache abging, fand der Trainer in der Halbzeitpause auch die entsprechend deutlichen Worte. Die zweite Halbzeit begann aus Sicht des UFC Arminia leider gleich mit dem nächsten Nackenschlag. Nach einem langen Ball von United brachte ein Stürmer den Ball in unseren Strafraum. Das Schiedsrichtergespann übersah dabei eine vermeintliche Abseitsstellung und ahndete stattdessen das anschließende Foul von Linksverteidiger Ronny Schulz. Den anschließenden Strafstoß verwandelt United-Abwehrspieler Mark Lohan in der 48. Spielminute zur Führung für die Heimmannschaft. Danach war der UFC Arminia wieder mehr um die Spielkontrolle bemüht, konnte aber nicht mehr an die guten 30 Minuten zu Beginn der Partie anknüpfen. United versuchte seinerseits durch gelegentliches Stürmerpressing Fehler in unserem Aufbauspiel zu provozieren oder durch Konter für Entlastung zu Sorgen. Einer dieser Gegenangriffe, der nur mit einem Foul gestoppt werden konnte und der anschließende Freistoß führten dann auch zur Vorentscheidung in der 62. Spielminute. Aus halbrechter Position zog Mark Lohan den Ball direkt auf das Tor und traf unter Mithilfe von UFC-Schlussmann Seegebrecht zum 3:1. Ein Anschlusstreffer oder gar eine Aufholjagd gelang Arminia in den verbleibenden fast 30 Minuten trotz guter Torchancen und einer leichten optischen Überlegenheit nicht mehr.

Tore: 

0:1 Thomas Richter 30. Minute
1:1 Hannes Fleischer 35. Minute 
2:1 Marc Lohan 48. Minute
3:1 Marc Lohan 62. Minute 

 

 
     
     
 

Die Ü 60 Arminen verteidigen Meistertitel

Nach einem 4:7 Erfolg gegen den Rostocker FC steht unsere Ü 60 vorzeitig als Meister und Titelverteidiger fest.

Dabei lief es im vorentscheidenden Spiel anfangs alles andere als optimal. Nach der frühen Führung in der 4. Minute lagen wir durch schlechtes Abwehrverhalten nach 20 Minuten 3:1 zurück. Noch in der 1. Halbzeit gelang der wichtige Anschlusstreffer. In der 2. Halbzeit hatten wir uns wieder besser auf den Gegner eingestellt und arbeiteten eine 3:4 Führung heraus. Auch der nochmalige Ausgleich zum 4:4 beeindruckte uns nicht. Jetzt spielerisch und vor allem konditionell überlegen erzielten wir noch 3 Tore zum verdienten Endstand.

Damit war die Meisterschaft gewonnen. Mit 25 Punkten und 40:19 Toren ist der Ausgang des letzten Heimspiels am 15.09.2016 18:00 Uhr gegen den SV Warnemünde nur noch von statistischer Bedeutung. Trotzdem wollen wir auch im letzten Spiel gewinnen um die bisherige Saisonleistung, acht Siege, ein Unentschieden, zu krönen.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:

Peter Lippstreu, Arno Steinke, Hartmut Loster, Wolfgang Kalweit, Reiner Zerahn, Christian Kujath, Reiner Rummelt, Hans-Jürgen Feller, Frank Neubauer, Joachim Tiedt, Joachim Feuerstein, Wolfgang Suckow, Manfred Pisarski, Uwe Kretschmann

 
     
     
 

Saisonabschluss der Ü42

Am kommenden Freitag, den 16.9.2016 um 17:45 feiert die Ü42 Mannschaft des UFC Arminia Rostock seinen Saisonabschluss im Spiel gegen den Sievershäger SV und lädt alle Freunde des gepflegten Leders zu einem tollen Spiel und familiärer Atmosphäre zum Unisportplatz am Waldessaum ein. Kommt zahlreich vorbei, stoßt auf die Saison an und verbringt einen schönen Abend mit uns. Die Herren würden sich über Zuschauer aus den Reihen der 1. und 2. Mannschaft genauso wie aus den anderen Ü-Mannschaften freuen.

 

 
     
     
 

3. Spieltag 16/17 - SV Pastow II vs. UFC I 1:3 Auswärtssieg (1:2)

Ein verdienter Sieg nach unglücklichem Beginn. Bei leichtem Nieselregen und etwas aufgeweichtem Geläuf, das trotzdem in einem guten Zustand war, spielte die 1. Mannschaft des UFC gegen die Reserve des SV Pastow engagiert auf und belohnte sich entsprechend.

Aber erst einmal der Reihe nach. Die vermeintlich ersatzgeschwächte UFC-Auswahl konnte dann doch noch eine souveräne Mannschaft aufstellen, die auch von der Bank mit Goronzy und Hahn noch 2 Hochkaräter zu bieten hatte. Neu in der ersten 11 waren Reiche (OM), Tim Bredtmann (RM), die aus dem Urlaub zurückgekehrten Schulz (LV) und Schramm (DM) sowie Wienecke (IV), der seit langem Mal wieder in der IV mit Stelzle zusammenspielte. Letzter führte die Mannschaft aufs Feld und sah, wie sich vor allem über die linke Seite mit LV Schulz und LM Hamann schon 2 sehr gute Chancen erarbeitet wurden. Doch es kam anders: bei einem Angriff des Gegners nach Diagonalball nach links und der darauffolgenden flachen Flanke in den Strafraum, machte Stelzle den Fuß nicht fest genug und bugsierte beim Klärungsversuch das runde Leder unhaltbar für Seegebrecht ins eigene Tor. Ein eigentlich ungefährlicher Angriff, bei dem alle Gegenspieler gut gedeckt waren, führte so zur äußerst glücklichen Führung von Pastow (8. Min.). Doch der UFC ließ sich davon nicht entmutigen und zeigte Moral und Willen, denn schon nach 7 weiteren Minuten machte Stelzle seinen Patzer wieder gut und netzte aus kurzer Distanz  nach scharf getretener Ecke von rechts durch Hamann per Kopf unhaltbar ein – 1:1 (14. Minute). Weitere gute Chancen über beide Seiten wurden herausgespielt, wobei vor allem der Schnelligkeitsvorteil mit dem direkten Spiel der Außenverteidiger und den Flügelspielern sehr gut funktionierte. Ein scharf getretener Freistoß von Reiche konnte nur nach vorne abgewehrt werden, wonach Hamann eigentlich das Tor machen müsste, dessen Schuss aber doch noch abgeblockt werden konnte. Hinzu kamen immer wieder eingestreute Schnittstellenpässe von Wiethölter und Reiche, wobei letzterer durch einen wunderschönen Lupfer den Stürmer Reimer bediente, der leider zu hastig abschloss. Die beiden 6er (Wiethölter und Schramm) standen sehr gut und die Mannschaft verschob sich gemeinsam gegen Ball und Gegner und konnte so immer wieder nach Balleroberung schnell nach vorne Spielen, wo die gegnerische Abwehr scheinbar nicht richtig zu stehen wusste und einige Räume offenbarte. Es folgte ein weiterer wunderschöner Abschluss von Reimer, dem leider vom Lattenkreuz das Tor verwehrt blieb. Auch der Nachschuss von Wiethölter war zwar schön anzusehen, aber ging letzten Endes doch neben das Tor. Kurz vor der Halbzeit kam der UFC dann noch zu einem aussichtsreichen Freistoß, den Hamann nun endlich wunderschön „wie an einer Schnur gezogen“ (Zitat Reiche) in den linken Winkel einnetzte. So ging es mit der sehr verdienten 1:2 Führung in der Halbzeit. Der Trainer war zufrieden und versuchte die Gemüter etwas zu beruhigen, da es doch offensichtlich war, dass die Pastower immer ärgerlicher und unzufriedener wurden und mit fortschreitendem Spiel noch härter spielten.

Auch in der 2. Halbzeit war der UFC die klar überlegene Mannschaft. Seegebrecht kam in der 2. Hälfte 2x herausgelaufen und konnte so die Situationen entschärfen, aber ansonsten stand die Abwehr gemeinsam mit den zurückeilenden Mittelfeldspielern sicher und es boten sich keine nennenswerten Chancen für die Gastgeber. Die Gäste Hingegen zeigten, was sie in der Offensive zu bieten haben und setzen mit geschickten Pässen aus der Mitte die Hinterreihe außer Gefecht. Die erwähnte Starke Bank wurde genutzt und man sah, wie agil und geschickt sich Goronzy im Zusammenspiel nach vorne arbeiten konnte. Lediglich der Abschluss war zu bemängeln. Bei insgesamt bestimmt mehr als 5 Großchancen aus dem Spiel heraus wurde kein Tor erzielt. So ist es dann doch noch erfreulich, dass der antrittstarke Thomas Reimer, der wohlgemerkt nahezu jeden Zweikampf gegen seine Abwehrspieler gewann, seinen Einsatz belohnen konnte und nach Freistoß durch Hamann zum verdienten 1:3 Endstand (64. Minute) einköpfen konnte. Hahn kam in der 84. Minute noch zum Einsatz und konnte sein Tentakel-Genie für ein paar Minuten aufblitzen lassen.

 

Ein schönes, wenn auch hart umkämpftes Spiel (siehe gebrochener kleiner Zeh von Max Schramm, der trotzdem bis zum Ende durchspielte) mit verdientem Ergebnis. Player of the Match war Niclas Hamann mit 1 Tor, 2 Vorlagen und einer wunderbaren Szene an der gegnerischen Eckfahne, an der er sich gegen 3 Gegenspieler durchsetzen kann, dabei 3x hintereinander seine Gegenspieler tunnelt und dann flanken kann – war toll mit anzusehen.

Tore: 

1:0 Jan Rudlaff, 8. Minute - Eigentor durch Stelzle
1:1 Fabian Stelzle 14. Minute 
1:2 Niclas Hamann 39. Minute
1:3 Thomas Reimer 64. Minute