Spielberichte

     
 

Die Ü 60 Arminen verteidigen Meistertitel

Nach einem 4:7 Erfolg gegen den Rostocker FC steht unsere Ü 60 vorzeitig als Meister und Titelverteidiger fest.

Dabei lief es im vorentscheidenden Spiel anfangs alles andere als optimal. Nach der frühen Führung in der 4. Minute lagen wir durch schlechtes Abwehrverhalten nach 20 Minuten 3:1 zurück. Noch in der 1. Halbzeit gelang der wichtige Anschlusstreffer. In der 2. Halbzeit hatten wir uns wieder besser auf den Gegner eingestellt und arbeiteten eine 3:4 Führung heraus. Auch der nochmalige Ausgleich zum 4:4 beeindruckte uns nicht. Jetzt spielerisch und vor allem konditionell überlegen erzielten wir noch 3 Tore zum verdienten Endstand.

Damit war die Meisterschaft gewonnen. Mit 25 Punkten und 40:19 Toren ist der Ausgang des letzten Heimspiels am 15.09.2016 18:00 Uhr gegen den SV Warnemünde nur noch von statistischer Bedeutung. Trotzdem wollen wir auch im letzten Spiel gewinnen um die bisherige Saisonleistung, acht Siege, ein Unentschieden, zu krönen.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:

Peter Lippstreu, Arno Steinke, Hartmut Loster, Wolfgang Kalweit, Reiner Zerahn, Christian Kujath, Reiner Rummelt, Hans-Jürgen Feller, Frank Neubauer, Joachim Tiedt, Joachim Feuerstein, Wolfgang Suckow, Manfred Pisarski, Uwe Kretschmann

 
     
     
 

3. Spieltag 16/17 - SV Pastow II vs. UFC I 1:3 Auswärtssieg (1:2)

Ein verdienter Sieg nach unglücklichem Beginn. Bei leichtem Nieselregen und etwas aufgeweichtem Geläuf, das trotzdem in einem guten Zustand war, spielte die 1. Mannschaft des UFC gegen die Reserve des SV Pastow engagiert auf und belohnte sich entsprechend.

Aber erst einmal der Reihe nach. Die vermeintlich ersatzgeschwächte UFC-Auswahl konnte dann doch noch eine souveräne Mannschaft aufstellen, die auch von der Bank mit Goronzy und Hahn noch 2 Hochkaräter zu bieten hatte. Neu in der ersten 11 waren Reiche (OM), Tim Bredtmann (RM), die aus dem Urlaub zurückgekehrten Schulz (LV) und Schramm (DM) sowie Wienecke (IV), der seit langem Mal wieder in der IV mit Stelzle zusammenspielte. Letzter führte die Mannschaft aufs Feld und sah, wie sich vor allem über die linke Seite mit LV Schulz und LM Hamann schon 2 sehr gute Chancen erarbeitet wurden. Doch es kam anders: bei einem Angriff des Gegners nach Diagonalball nach links und der darauffolgenden flachen Flanke in den Strafraum, machte Stelzle den Fuß nicht fest genug und bugsierte beim Klärungsversuch das runde Leder unhaltbar für Seegebrecht ins eigene Tor. Ein eigentlich ungefährlicher Angriff, bei dem alle Gegenspieler gut gedeckt waren, führte so zur äußerst glücklichen Führung von Pastow (8. Min.). Doch der UFC ließ sich davon nicht entmutigen und zeigte Moral und Willen, denn schon nach 7 weiteren Minuten machte Stelzle seinen Patzer wieder gut und netzte aus kurzer Distanz  nach scharf getretener Ecke von rechts durch Hamann per Kopf unhaltbar ein – 1:1 (14. Minute). Weitere gute Chancen über beide Seiten wurden herausgespielt, wobei vor allem der Schnelligkeitsvorteil mit dem direkten Spiel der Außenverteidiger und den Flügelspielern sehr gut funktionierte. Ein scharf getretener Freistoß von Reiche konnte nur nach vorne abgewehrt werden, wonach Hamann eigentlich das Tor machen müsste, dessen Schuss aber doch noch abgeblockt werden konnte. Hinzu kamen immer wieder eingestreute Schnittstellenpässe von Wiethölter und Reiche, wobei letzterer durch einen wunderschönen Lupfer den Stürmer Reimer bediente, der leider zu hastig abschloss. Die beiden 6er (Wiethölter und Schramm) standen sehr gut und die Mannschaft verschob sich gemeinsam gegen Ball und Gegner und konnte so immer wieder nach Balleroberung schnell nach vorne Spielen, wo die gegnerische Abwehr scheinbar nicht richtig zu stehen wusste und einige Räume offenbarte. Es folgte ein weiterer wunderschöner Abschluss von Reimer, dem leider vom Lattenkreuz das Tor verwehrt blieb. Auch der Nachschuss von Wiethölter war zwar schön anzusehen, aber ging letzten Endes doch neben das Tor. Kurz vor der Halbzeit kam der UFC dann noch zu einem aussichtsreichen Freistoß, den Hamann nun endlich wunderschön „wie an einer Schnur gezogen“ (Zitat Reiche) in den linken Winkel einnetzte. So ging es mit der sehr verdienten 1:2 Führung in der Halbzeit. Der Trainer war zufrieden und versuchte die Gemüter etwas zu beruhigen, da es doch offensichtlich war, dass die Pastower immer ärgerlicher und unzufriedener wurden und mit fortschreitendem Spiel noch härter spielten.

Auch in der 2. Halbzeit war der UFC die klar überlegene Mannschaft. Seegebrecht kam in der 2. Hälfte 2x herausgelaufen und konnte so die Situationen entschärfen, aber ansonsten stand die Abwehr gemeinsam mit den zurückeilenden Mittelfeldspielern sicher und es boten sich keine nennenswerten Chancen für die Gastgeber. Die Gäste Hingegen zeigten, was sie in der Offensive zu bieten haben und setzen mit geschickten Pässen aus der Mitte die Hinterreihe außer Gefecht. Die erwähnte Starke Bank wurde genutzt und man sah, wie agil und geschickt sich Goronzy im Zusammenspiel nach vorne arbeiten konnte. Lediglich der Abschluss war zu bemängeln. Bei insgesamt bestimmt mehr als 5 Großchancen aus dem Spiel heraus wurde kein Tor erzielt. So ist es dann doch noch erfreulich, dass der antrittstarke Thomas Reimer, der wohlgemerkt nahezu jeden Zweikampf gegen seine Abwehrspieler gewann, seinen Einsatz belohnen konnte und nach Freistoß durch Hamann zum verdienten 1:3 Endstand (64. Minute) einköpfen konnte. Hahn kam in der 84. Minute noch zum Einsatz und konnte sein Tentakel-Genie für ein paar Minuten aufblitzen lassen.

 

Ein schönes, wenn auch hart umkämpftes Spiel (siehe gebrochener kleiner Zeh von Max Schramm, der trotzdem bis zum Ende durchspielte) mit verdientem Ergebnis. Player of the Match war Niclas Hamann mit 1 Tor, 2 Vorlagen und einer wunderbaren Szene an der gegnerischen Eckfahne, an der er sich gegen 3 Gegenspieler durchsetzen kann, dabei 3x hintereinander seine Gegenspieler tunnelt und dann flanken kann – war toll mit anzusehen.

Tore: 

1:0 Jan Rudlaff, 8. Minute - Eigentor durch Stelzle
1:1 Fabian Stelzle 14. Minute 
1:2 Niclas Hamann 39. Minute
1:3 Thomas Reimer 64. Minute

 

 
     
     
 

2. Spieltag 16/17 - UFC  II vs. SV Pepelow 4:1 - Heimsieg (1:1)

Auch ein Schiedsrichter, der vor Spielbeginn das halbe Pepelower Team mit Vornamen begrüßt und sich nach den Urlaubsaktivitäten der Spieler erkundigt konnte nicht viel am heutigen Ergebnis ändern.

Von Beginn an verläuft des Spiel mit hohem Tempo seitens des UFC nur in eine Richtung. Doch in der 14. Minute pfeift der Unparteiische ohne zu zögern nach kurzer Zeit und ohne jede Vorwarnung die 6-Sekunden-Regel, als Christoph Kornell, der Torwart des UFC, den Ball nach Meinung des Unparteiischen zu lange in den Händen hält. Der falsch ausgeführte indirekte Freistoß, der mitten durch die Mauer fliegt kann zunächst gehalten werden, jedoch ist der mittige Abpraller leicht zu verwerten. Das Spiel findet nun zunächst ohne größere Chancen statt und es dauert eine Weile bis der UFC zur anfänglichen Überlegenheit zurückfindet und diese kurz vor der Halbzeit verdient durch Stefan Friese in den Ausgleich umwandelt. Der Plan war, das mit nur elf Mann angereiste gegnerische Team über die Dauer des Spiels zu schwächen, doch in der Halbzeit zeigte sich bereits, dass das hohe Tempo vor allem beim heimischen Team Spuren hinterlassen hat.

Trotzdem ist es Pepelow, das unachtsam aus der Halbzeit kommt und direkt durch ein schnelles Kurzpassspiel mit trockenem Abschluss von Thomas Richter in Rückstand gerät. Erst nach dem vollkommen verdienten 3:1 durch Marco Stocklasek scheint Pepelow aufzuwachen und wieder mehr zu wollen. Jedoch kommt Pepelow nur durch lange Bälle überhaupt in die Nähe des Tores oder zu Standards, die auch nicht genutzt werden. Im eins gegen eins kann durch Christoph Kornell die größte Chance der Gäste entschärft werden. Kurz vor Ende markiert Marco Stocklasek durch ein Kopfballtor nach perfekter Flanke von Markus Lange noch seinen Doppelpack. Dies wollte auch Thomas Richter noch erreichen. In der Nachspielzeit erobert er nach einem gegnerischen Abstoß kurz vor dem Sechzehner den Ball vom Verteidiger, dribbelt in den Strafraum, muss das Ding nur noch reinschieben - Abpfiff - Der „Unparteiische“ möchte den Gästen hier anscheinend das 5:1 ersparen.
Unterm Strich ein dominantes Spiel vom UFC mit einem deutlich verdienten Sieg. Lediglich an der Chancenverwertung ist neben der Schiedsrichterleistung heute etwas auszusetzen.

Tore:

0:1 Andre Alwardt 14. Minute
1:1 Stefan Friese 42. Minute 
2:1 Thomas Richter 47. Minute
3:1 Marco Stocklasek 62. Minute
4:1 Marco Stocklasek 88. Minute

 

 
     
     
 

2. Spieltag 16/17 - SSV Satow vs. UFC I 2:2 Unentschieden (0:1)

Nicht zufriedenstellend könnte man das Ergebnis zusammenfassen. Auf einem wunderbaren Geläuf und tollen Bedingungen in Satow kam der UFC in der Anfangsviertelstunde nicht über ein Abwehren der langen Bälle hochmotivierter SSV-Spieler hinaus. Die Gegenangriffe waren meist selbst durch lange Bälle initiiert, die der hochstehenden satower Abwehr zunehmend Schwierigkeiten bereiteten. Während es im Strafraum des UFC lediglich zu zwei gefährlichen Spielsituationen kam, die dann doch noch abgeblockt werden konnten, wurde der über die Außen verfügbare Platz genutzt und der stark einlaufende Nico Freede durch die Mitte auf Links angespielt. Dieser nutzte seinen Schnelligkeitsvorteil und schloss zum 0:1 ab. Kurz darauf erspielten sich die Arminen weitere gute Chancen, die entweder bei äußerst fraglichen Abseitsentscheidungen zurückgepfiffen oder durch die fehlende notwendige Konzentration im Abschluss nicht belohnt wurden. Mit einer knappen aber verdienten 0:1 Führung ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff gaben Die Gäste aber peu à peu die Kontrolle über das Spiel aus der Hand. Starke 15 Minuten des Gastgebers, die mit einer Reihe an Eckbällen begann wurden zum Ausgleich und schließlich nach einem Sonntagsfreistoß am Samstagnachmittag zur Führung seitens der Heimmannschaft genutzt. Wie auch Vorne wurden hinten Fehler durch Unkonzentriertheit und das fehlende Quäntchen Glück in Sachen Schiedsrichterentscheidung bestraft - (fragl. Freistoß zum 2:1 mit eigentlichem Foul an Mews UND Seeburg zuvor an der Seitenlinie). Doch der Rückstand zündete nochmal den Willen der Arminen und mit neuen Kräften (Goronzy, Bredtmann und Neuber) wurde sich die Spielüberlegenheit zurückerobert. Die Gastgeber beschränkten sich aufs Kontern, die jedoch durch geschicktes Stellungsspiel des IV-Duos Rudolf und Seeburg zumeist im Keime erstickt wurden. Nach einem öffnenden Pass von Henry Jung (a.k.a. HJ4) auf die linke Seite flankte Stelzle bananenmäßig zwischen 5m-Raum und Elfmeterpunkt, wo Herber mustergültig abschloss. 

Alles in allem ein enttäuschendes Ergebnis, bei dem eigentlich schon in der 1. Hälfte alles hätte klar gemacht werden müssen. 4x standen Arminen alleine vorm Tor, wobei mind. 3 dieser Abseitsentscheidungen äußerst fraglich waren. Trotzdem hätte der UFC einfach konsequenter weiterspielen müssen. Zu viele einfache Fehler im Spielaufbau und fehlende Konzentration beim Torabschluss müssen besser werden, um in dieser Saison eine wichtige Rollen spielen zu können. 

Tore:

0:1 Nico Freede 32. Minute
1:1 Jonas Bradtka 64. Minute 
2:1 Thomas Bässler 70. Minute
2:2 Mike Herber 79. Minute

 

 
     
     
 

1. Spieltag 16/17 - UFC I vs. ESV Lok Rostock 1948 1:0 Sieg (0:0)

Alles in allem ein glücklicher, wenn auch nicht unverdienter Sieg zum Auftakt im besonderen Derby gegen den ESV. Zu Beginn des Spiels hat uns der ESV mit seinem Pressing überrascht und gut unter Druck gesetzt, sodass wir uns nicht wie gewollt spielerisch aus der Bedrängnis befreien konnten. In den ersten 15 Minuten erspielten sich die Eisenbahner ein Chancenplus, aber die größte Chance parierte Seegebrecht mit breiter Brust im 1 gegen 1. Ein Kopfball nach Ecke von rechts verfehlte nur knapp das Ziel. Nach 30 Minuten allerdings war der Ansturm auch größtenteils vorüber und wir kamen mit variablem Spiel, mal lang, mal kurz besser zur Entfaltung. Ein klasse Zusammenspiel zwischen Mews und Wiethölter leitete dann das 1:0 ein. Von ganz hinten rechts wurde sich geschickt nach vorne kombiniert, als Mews seine Schnelligkeit aufblitzen ließ und im Abschluss eiskalt blieb. Ein verdientes 1:0 (60.). Im Anschluss ließ der UFC im Kontern leider die Entschlossenheit und Präzision vermisse. Der ESV warf am Ende noch einmal alles nach vorne, wurde allerdings bei defensiv gut stehenden Arminen nicht mehr gefährlich.

 

 
     
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